BLOG – Laufprojekt 2014 – Barbara goes New York

Marathon New York

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Es ist vollbracht!
Es war toll – es war einzigartig – und all die fantastischen Eindrücke letzendlich zu beschreiben ist völlig unmöglich! Es ist defitiv der eindrucksvollste Marathon der Welt! ... wenn nur die verflixten langen Stunden der Wartezeit vor dem Start nicht wären. Um 5:45 Uhr wurden wir per Bus in unserem Hotel in Manhattan abgeholt und zum Startbereich beim Fort Wadsworth an der Verrazzano-Narrows-Bridge auf Staten Island gebracht. Ca 70.000 Starter trafen hier zusammen – wahrlich eine logistische Meisterleistung! – 50.604 davon sind 2014 ins Ziel gekommen. Gestartet wird in 4 Wellen – jede Welle nochmal unterteilt in 4 Startspuren (diese werden erst bei Meile 8 in Brooklyn wieder zusammengeführt.
Es herrschten Temperaturen von um die Null Grad Celsius. Ein starker Sturm liess diese Temperatur als gefühlte minus 10 Grad Celsius erscheinen. Es war extrem!! Die Kälte frass sich durch sämtliche Kleidungsstücke. Am Anfang versuchten wir irgendwo auf dem Boden auf unserem mitgebrachten Stück Karton zu sitzen. Leider drehte der Sturm ständig und somit gab es auch keine windgeschützten Bereiche. Wir liefen dann herum – teilweise immer schön im Kreis. Wie wir letztendlich die 4 Stunden Wartezeit hinter uns gebracht haben, weiss ich garnicht mehr so genau. Aber dann war es endlich so weit und die letzte Welle der Starter wurde zum Startpunkt geleitet. Riesige Berge von abgelegter Kleidung – diese Kleidung wird an Bedürftige weitergeleitet – säumten den Startbereich und auch die ersten Meilen.
Wir hatten jeder 1 lange Laufhose und 1 langärmeliges Laufshirt samt Unterhemd an. Darüber dann die Laufweste – dann folgte die Trainingsjacke und Trainingshose. Darüber dann ein Windschutz ohne Ärmel und ein Windschutzponcho. Weiterhin natürlich Handschuhe, Stirmband und darüber noch 2 Mützen. Kurz vor dem Start entledigten wir uns zunächst nur unserer zweite Hose und den Windschutzfolien.
Der Start erfolgte um 10:40 Uhr und endlich ging es los – zuerst über die Verrazzano-Brücke – es war einfach grandios. Wir hatten uns während der Warte zeit viele Gedanken gemacht – jeder für sich – miteinander gesprochen haben wir darüber nicht. Fragen über Fragen: geht das überhaupt noch – kann mein Körper nachdem er 4 Stunden erhebliche Energiereserven verbrannt hat um warm zu bleiben und die Temperatur zu halten, überhaupt noch 26 Meilen laufen? Wie werden sich die kalten Muskeln anfühlen? Soll ich einfach garnicht loslaufen? – aber ich habe mich ja immerhin eineinhalb Jahre vorbereitet.
Beim Start waren dann alle Fragen schlagartig beantwortet – mein Körper kann laufen – die Energiezufuhr durch Energieriegel während der 4 Stunden war ausreichend – ich führe einfach schon vom Start weg weitere Energie (regelmäßig und in kleinen Protionen) zu – meine Muskeln werden sich dem Rhythmus des Laufens anpassen – ich werde durch alle 5 Stadtteile (Boroughs) New Yorks laufen – Brooklyn, Queens, Bronx, Harlem und Manhattan) und dabei die 5 grössten Brücken New Yorks überqueren.
Es lief prima! Arno und ich sind zusammen gestartet und haben uns dann auf der 3 km langen Verrazzano-Bridge getrennt. Jeder lief nun für sich seinen NYC-Marathon.
Selbst heute, zweieinhalb Wochen danach, kann ich beim Schreiben noch diese unwahrscheinliche Energie und Euphorie des Startes und des Laufes fühlen. Arno hat viele Fotos und Videos gemacht – wir werden Euch auf Facebook einige davon zeigen.
Ich habe dann sehr schnell meinen Laufrhythmus gefunden und bewegte mich in der Gruppe der Läufer um mich herum Meile um Meile vorwärts. Ich habe es tatsächlich geschafft die Meilen nicht in Kilometer umzurechnen – dann sind es ja nur 26 Meilen statt 42 Kilometer – es lief alles prima und ich konnte die Strecke genießen. Der Abschnitt durch Brooklyn war sonnig – allerdings hat der Sturm den ganzen Lauf über nicht nachgelassen. Er drehte ständig – und auf den langen geraden Teilen der Laufstrecke, die Avenues entlang, kam er ständig von vorne. Als die ersten 16 Meilen geschafft waren und die mental schwiergste Strecke, nämlich die First Avenue hinauf zur Bronx, zu durchlaufen war, musste mein Körper der Kälte Tribut zollen. Ich konnte ab Meile 21 meinen Magen nicht mehr dazu überreden irgendetwas aufzunehmen – ab Meile 22 dann ging auch kein Wasser mehr. Ich plante dann, wie und wo ich aufhören wollte, denn ich wusste, dass ich in dieser Kälte und in diesem Sturm ohne Energiezufuhr und ohne Flüssigkeitszufuhr nicht bis ins Ziel kommen würde. Ich wollte bis Meile 24, also bis zu der Stelle laufen an der die Marathonstrecke in den Central Park einbiegt – und ich bin bis Meile 24 gelaufen. Laufen ging noch gut – es wäre auch noch weiter gegangen. Als ich allerdings stehen blieb, wusste ich plötzlich, dass ich es genau richtig gemacht hatte – ich wäre nie bis ins Ziel gekommen – nicht nach 4 Stunden Wartezeit und 6,5 Stunden laufen. Ich blieb also stehen und mein Körper zeigte mir, was ein Santäter dann auch zu mir sagte: You might look like 29 but your body is not. Ob ich aussehe wie 29 bleibt mal dahingestellt (grins …) aber, dass ich nächsten Monat 60 werde, hat sich dann doch schlagartig gezeigt. Ich bin zunächst zu einem der Polizisten gegangen, dieser hat einen Sanitäter geholt, der mich dann mit in das Ambulanzfahrzeug genommen hat – was dann kam war nicht sehr erfreulich – mein Körper gedachte Dinge aus meinem Magen wieder herausbefördern zu müssen, die sich definitv nicht darin befanden. Wer schon mal seekrank war, weiss was ich meine. Ich bekam dann eine Infusion um die Salz-, Kohlenhydrate und Flüssigkeitsspeicher wieder aufzufüllen, ich bekam zusätzlich kostenlos eine Fahrt im Sanka inklusive dieser fantastischen Sirene die man in New York Tag und Nacht ständig hört und ich bekam einen gründlichen Check im Krankenhaus, dieser war dann allerdings keineswegs kostenlos.
Arno war auch sehr langsam unterwegs – allerdings weil er den Lauf einfach nur genossen hat (außer einem kleinen Durchhänger bei Meile 13) und weil er diese vielen fantastischen Eindrücke, die ich ganz tief in mir drin gespeichert habe, durch Fotos eingefangen hat. Nach 6 Stunden und 06 kam er im Central Park ins Ziel – Congratulations, you did it!!
Im Zielbereich gab es reihenweise Finisher, die nur noch sagen konnten, daß es Ihnen schrecklich kalt sei und die dann auch sofort medizinisch versorgt werden mussten. Wenn man es bis ins Ziel geschafft hatte, musste man ja noch mindestens ca 1 km bis zum Ausgang des Central Parkes laufen und dann noch zurück zum Hotel – dies wäre für mich keinesfalls mehr machbar gewesen.
Auch ich habe die 24 Meilen meines New York – Marathons gefinisht. Ich bin durch die 5 Stadtteile und über die 5 Brücken gelaufen so, wie ich es mir gewünscht habe. Der Pfleger im Krankenhaus sagte zu mir: Du hast es geschafft, du hast deinen Marathon gefinisht. Es ist nicht ein Lauf über 26 Meilen, es ist ein Lauf an deine persönlichen Grenzen und darüber hinaus. Mein Ziel bei diesem Marathon waren die 24 Meilen und ich habe gefinisht! Ich habe mir die ganze Strecke gut eingeteilt, ich bin den Rhythmus gelaufen der meiner war, es gab keine Schwierigkeiten auf der Strecke und somit habe ich alles richtig gemacht um meinen persönlichen Wunsch-Marathon zu genießen!
Arno und ich, wir werden beide diesen NYC-Marathon nie vergessen – die Stadt, die Menschen, die Strecke, die Zuschauer-Euphorie (trotz bitterer Kälte), die Freundlichkeit und vieles mehr – New York (und sein Marathon) ist einmalig!!!! – wir kommen auf jeden Fall wieder nach New York, wenn auch nicht zum Marathon.
Wie es mit unseren Marathonplänen weitergeht? Am Tag nach dem Marathon wollten wir beide keinesfalls mehr einen Marathon laufen. Nach den 4 Tagen Kreuzfahrt von Miami auf die Bahamas waren wir uns da nicht mehr so sicher. Irgendwann während der 4 tollen Abschlußtage unserer Reise in Miami haben wir dann beschlossen, nächstes Jahr im Dezember den Honolulu-Marathon zu laufen. Wir kennen Marathonläufer und –läuferinnen die 80 Jahre sind – laufen können wir also (wenn es unsere Bestimmung zulässt) noch eine lange Zeit.
Wir danken allen, die unser Lauf-Projekt seit Mai letzten Jahres begleitet haben, wir hoffen, ihr hattet Spaß daran und eventuell gibt’s ja nächstes Jahr einen BLOG zum Lauf-Projekt Barbara goes Hawaii.
... also ... bis bald ... schöne Adventszeit und besinnliches Weihnachtsfest ... und <>
Eure Barbara und Arno

Videos

Video von der Pasta Party Video vom Start Man beachte den Wind An der Fahne
Video kurz vom Ziel (Arno)

Eintrag vom 22.10.2014

Laufschuhe
Die Schuhe sind auch eingelaufen – es kann losgehen!
In 1 Woche geht’s los – die Aufregung und Vorfreude steigt!
New York, New York … wir war’n noch niemals in New York …

Eintrag vom 9.10.14

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Yes we can! Es geht in die letzte Phase!
In 3 Wochen fliegen wir mit interAir - www.interAir.de - nach New York zum Marathon!
Wir freuen uns sehr und sind schon sehr aufgeregt – New York, wir kommen.

Eintrag vom 30.9.14

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Der Halbmarathon in Karlsruhe ist geschafft.
Wir sind ihn als langen Lauf gelaufen und alles hat prima geklappt.
Jetzt sind es noch 4 lange Läufe – zurzeit jeweils dienstags oder mittwochs.
Angepeilt sind 22 km, 24 km, 26 km, 28 km – mal sehen wie’s wird.
Die Aufregung wieder einen Marathon zu laufen steigt auch langsam.
Ich lese zurzeit viel über den Marathonlauf. Immer wieder findet man bei diesen Berichten auch, daß das schneller Laufen, mehr Trainingskilometer erlaufen, weitere Strecken erarbeiten tief in vielen Trainingsplänen und Trainingswünschen verankert ist. Gleichzeitig weiß ich aber, daß mein Körper Anfang Dezember 60 Jahre alt wird und dem werde ich auf jeden Fall auch während des Laufes Rechnung tragen.
Ein lesenswertes Buch in diesem Zusammenhang ist ’Bewegt Euch’ von Hajo Schumacher, erschienen im Ludwig Verlag.
Es wird bestimmt viel Spaß machen, die 26,2 Meilen durch New York zu laufen, es wird ein bleibendes Erlebnis sein – und es wird sicherlich auch Schmerzen geben und viel mentale Stärke kosten bis zum Zieleinlauf.
Ich denke, daß auch Arno – der ja immerhin 8 Jahre jünger ist als ich – weiß, daß der Lauf durch New York keine persönliche Bestzeit verlangt, sondern ein laufendes Erleben von tiefgehenden Eindrücken einer wunderbaren Stadt bedeutet. Eindrücke, die man als Marathonläufer auf eine besondere, andersartige, eindruckvolle Weise erleben kann.

Wir freuen uns darauf und haben gleichzeitig viel Respekt vor der Strecke – New York, wir kommen!
… Du fühlst dich gut beim Laufen und noch besser hinterher … (Fred Lebow, New York Marathon Gründer)

Eintrag vom 13.8.2014

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Wir sind zurück aus Schottland – und der Ardbeg-Halfmarathon auf Islay ist nun auch schon wieder Geschichte.
Es war landschaftlich einfach toll dort zu laufen!! Wettermäßig machte es dieses Jahr weniger Spaß. Dauerregen und Wind waren vom Start bis zum Ziel unsere Begleiter. Start und Ziel des Laufes sind in Bowmore. Von dort geht es auf einer schmalen Strasse Richtung Port Ellen. Auf Höhe des kleinen Inselflughafens läuft man dann rüber zur zweiten, etwas breiteren Strasse – und auf dieser dann parallel zur ersten Strecke – wieder zurück nach Bowmore. Die Strecke ist sehr hügelig und deshalb auch sehr anspruchsvoll vom Kraftaufwand her. Die langen geraden Teilstrecken und natürlich auch die oftmals langgezogenen Anstiege waren ein wirklich extrem gut passendes Training für die Marathonstrecke in New York. Unsere Halbmarathon-Zeiten konnten wir auch verbessern – was will man mehr?
Arno – erster Halbmarathon in Heidelberg=  2:28, zweiter Halbmarathon in Mannheim = 2:30, dritter Halbmarathon auf Islay = 2:18
Barbara - erster Halbmarathon in Heidelberg = nicht gefinisht, zweiter Halbmarathon in Mannheim = 3:04 Stunden, dritter Halbmarathon auf Islay = 2:52 Stunden
Islay ist eine unheimlich schöne Insel und natürlich waren für uns außer den Spaziergängen am Meer und durch die Heidelandschaft auch die acht Whisky-Destillerien auf Islay von grossem Interesse. Wir haben sie alle acht besucht und waren fasziniert von den Unterschieden jeder einzelnen Brennerei. Arno schreibt ja gerade an seinem zweiten Whiskybuch und somit konnten wir unsere Interessen wunderbar an diesen sieben Tagen auf Islay verbinden: Meer, Natur, Whisky und Laufen. Islay – wir kommen nächstes Jahr wieder!!!
Nun sind wir auch - mit Beginn dieser Woche - schon in die gezielte Marathonvorbereitung gestartet – es sind noch 12 Wochen!!!! Wir laufen jetzt 4mal in der Woche mit unterschiedlichen Trainingszielen. Kurze schnelle Läufe, Mittlere Läufe mit Fahrtspiel und dann natürlich die langen langsamen Läufe. Am kommenden Sonntag starten wir hierzu mit dem ersten 18 km-Trainingslauf. Zusätzlich machen wir noch 1mal in der Woche Muskelaufbau-Training und wir müssen nun auch unser Stretching-Programm regelmäßiger durchführen, da wir beide sonst immer Probleme von verkürzten, harten Muskeln bekommen.
Wir melden uns heute auch noch beim Halbmarathon in Karlsruhe (21.9.14) an. Dies wird unser letzter Test sein. Danach heisst es dann fleißig weitertrainieren bis dann unser Flug am 29.10.14 Richtung New York startet.
Neue Laufschuhe müssen wir uns auch noch kaufen – die müssen ja eingelaufen werden!
Wir melden uns bald wieder bei Euch mit weiteren Trainingsberichten … bis dahin viele schöne Tage und auch für Euch wunderbare Läufe!
Ein optimistischer Läufer läuft nicht im Regen, er duscht unter einer Wolke …

Eintrag vom 19.7.2014

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Die Zeit vergeht wie im Fluge – wir haben kaum Zeit ihr zu folgen.

Ihr begleitet uns in unserem Blog nun schon 14 Monate und unser Projekt geht jetzt in die heiße Phase – Vorfreude und Erschrecken halten sich die Waage!

Am 4. Juli waren wir in Gießen zur Infoveranstaltung für die Reise zum New York – Marathon. Das Team von Inter-Air hat uns herzlich empfangen und wundervoll auf die Reise eingestimmt. Es gab viele Infos über den Ablauf der Reise, über New York und die geplanten Aktivitäten: Stadtrundfahrt, Manhattan Cruise, Abholung der Startnummern, Besuch der Marathon-Messe, Pasta Party und Post Race Party.
Herbert Steffny war auch vor Ort und hat uns einiges Bemerkenswertes über seine Karriere und seine Marathonläufe erzählt. Der Schwerpunkt lag natürlich in der Erörterung der Laufstrecke in New York inklusive Ihrer Besonderheiten. Die Strecke ist kein Rundkurs sondern führt vom Start in Staten Island durch Brooklyn, Queens, Upper east Side, Bronx, Harlem und den Central Park bis hin zum Ziel an der Tavern on the Green. Die 5 zu laufenden Brücken bieten die Höhepunkte der Strecke – im wahrsten Sinne des Wortes. Hier sind die Höhenmeter im Streckenprofil versteckt – gleichzeitig bieten die Brücken aber unvergessliche Ausblicke und Emotionen.
Besonders wichtig waren die Infos zum Start in Staten Island. Von hier werden wir dann am 2.11. zusammen mit ca 50.000 Läufern auf die 26 Meilen und 385 Yards durch New York gehen. Allein der Gedanke macht schon Gänsehaut! Gestartet wird in 3 Wellen um 9:40 Uhr, 10:10 Uhr und 10:40 Uhr Ortszeit. Gleich nach dem Start geht es über die Verazzano-Narrows – Bridge. Mit einer Spannweite von 3 km bietet diese Brücke gleich zum Beginn den höchsten Punkt der Strecke. Die Zeitmessung beim New York –Marathon erfolgt durch das Chrono-Track-System. Der Chip ist in die Startnummer eingearbeitet. New York ist einzigartig – der Marathon durch New York ist es auch! Der Traum vieler Läufer ist für uns zum Greifen nah!!!
Zunächst führt uns unser nächstes Abenteuer allerdings auf die schottische Insel Islay. Am 2.8.14 starten wir dort beim Ardbeg Halbmarathon .
Am 2.8.14 starten dann aber auch die entscheidenden 12 Trainingswochen vor dem Marathon. Am schwersten werden hier die langen Läufe – wir freuen uns schon!! Die langen Läufe gehen bis hin zu 30 km Länge (langsamer Dauerlauf) und sind das Herzstück eines Marathontrainings – bis zu 5 lange Läufe sollten es vor dem Marathon schon sein.
Wir melden uns demnächst wieder bei Euch um zu berichten wie es weitergeht.

Hier ist der Start, dort das Ziel. Dazwischen musst Du laufen..

Eintrag vom 7.6.2014

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Vor ungefähr einem Jahr haben wir unser Projekt gestartet. Seither haben wir Euch immer wieder von Zeit zu Zeit am Fortgang des Projektes teilhaben lassen. Am letzten Samstag haben wir nun wieder einen Halbmarathon gefinisht. Diesmal in Mannheim – für Arno war es nach Heidelberg nun der zweiten Halbmarathon innerhalb des New York-Projektes und ich bin tatsächlich diesmal auch ins Ziel gekommen – es wird also bei mir langsam wieder. Nach 6 Jahren Abstinenz gewöhnt sich mein Körper allmählich wieder an den Laufrythmus der langen Läufe. Ich bin diesen Lauf in Mannheim komplett ohne zu Gehen durchgelaufen, allerdings sehr langsam und bin dann erst nach 3:02 Stunden ins Ziel gekommen. Da der Lauf aber Teil meines Trainings war, habe ich diesen ersten Schritt gut gemeistert – ich freue mich! Arno hatte während des ganzen Laufes leider Magenprobleme und kam deshalb auch mit einer schlechteren Zeit als in Heidelberg ins Ziel.
Unsere weiteren Etappenziele auf dem Weg zum Marathon in New York sind jetzt die beiden Halbmarathons in Stuttgart (29.6.14) und auf der schottischen Insel Islay (2.8.14). Wir melden uns dann zwischendurch mal wieder bei Euch um Euch – im warsten Sinne des Wortes - auf dem Laufenden zu halten.
... Du fragst Dich, kannst du noch mehr aus Dir herausholen? Die Antwort ist meistens JA. (Paul Tergat, Ex-Weltrekordler im Marathon) ...

Eintrag vom 18.4.2014

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Beim Spargellauf in Schwetzingen über 10 km hat diesmal alles gut geklappt! Arno und ich wir hatten beide beinahe die gleichen Zeiten wie vor 4 Jahren – das ist für unser Projekt eine gute Grundlage. Da kann ich es auch hinnehmen, daß ich – wie 2010 – als letze/r Läufer/in ins Ziel kam. Immerhin habe ich es diesmal in die Schwetzinger Zeitung (mit Bild und Bericht) geschafft. Jetzt haben wir 6 Wochen Zeit um für den Halbmarathon in Mannheim zu trainieren. Wir haben uns  auch diesmal den Trainingsplan von Herbert Steffny (Halbmarathon – Ziel: nur ankommen) aus seinem Buch ‚Das große Laufbuch’ vorgenommen. Wir sind ja schon mit dem Plan ‚Vom Jogger zum Fitnessläufer’ bei unserem Wiedereinstieg ins Laufen gestartet. Am 29.10.14 fliegen wir dann mit dem Veranstalter interAir GmbH nach New York. Begleitet wird diese Marathonreise von den beiden Marathonexperten Wolfgang Münzel und Herbert Steffny. Allerdings gilt es für uns bis dahin noch etliche Trainingskilometer zu erlaufen. Wir wünschen Euch allen ein schönes, sonniges Osterfest und berichten Euch bald wieder von unseren Trainingsläufen und natürlich dann auch vom Halbmarathon in Mannheim (31.5.14).
Alle sind Sieger ... nur manche etwas eher …

Eintrag vom 8.4.2014

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Nun ist auch der Heidelberg Halbmarathon schon wieder Geschichte. Bei Arno hat es - trotz der Sonne und deshalb auch teilweise recht hohen Temperaturen - zu einer guten Zeit für den ersten Halbmarathon seit 2008 gereicht – 2008 waren es 2:26:51 und dieses Mal 2:28:53. Wir wollten ja beide diesen durch Steigungen und Gefällestrecken sehr schwierigen Halbmarathon nur laufen und hatten uns keine direkte Zeit vorgenommen. Bei mir hat es leider diesmal garnicht geklappt und ich habe dann aufhören müssen. Wahrscheinlich reichte mir die Trainingszeit vor dem Halbmarathon – nach immerhin 6 Jahren ohne Training – zum Einstieg noch nicht aus. Ist ein blödes Gefühl, nicht ins Ziel gekommen zu sein. Ist mir bei einem Halbmarathon so auch noch nie passiert. Am nächsten Sonntag teste ich dann mal die 10 Kilometer beim Spargellauf in Schwetzingen. Hier war ich am 11.4.2010 beim ersten Schwetzinger Spargellauf dabei und bin damals als letze/r Läufer/in ins Ziel gekommen. Mal sehen, wie es diesmal ausgeht. Auf jeden Fall haben wir ja jetzt noch knapp 7 Wochen bis zum Halbmarathon in Mannheim – dort hoffe ich dann auf einen Zieleinlauf!
Ausdauer wird früher oder später belohnt – meistens aber später. (Wilhelm Busch)

Eintrag vom 24.3.2014

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Wir sind jetzt nun auch schon wieder 1 Woche von unserem Trekking-Urlaub in Nepal zurück – anbei einige Fotos. Das “Höhentraining“ war sehr anstrengend – aber auch wunderschön!!! Wir waren am höchsten Punkt ca 3.600 m hoch und haben (Start des Aufstieges war um 5 Uhr in tiefster Dunkelheit mit Stirnlampen) morgens vom berühmten Poon Hill (3.200 m hoch) aus die Kette des Annapurna-Massivs mit den 8.000 und 7.000 m hohen Bergen im Sonnenaufgang gesehen – einfach sensationell!!! In Nepal waren wir aber auch im Dschungel – nämlich im Chitwan Nationalpark, wo wir bei einer Elefantensafari auf Arbeitselefanten durch den Dschungel geritten sind um frei lebende Nashörner, Hirsche, Gazellen, Pfaue und Affen zu beobachten. Außerdem sind wir in einem Einbaum durch die wunderbare Flußlandschaft gefahren um die hier lebenden Krokodile zu sehen. Wir waren auch in den beiden Königsstädten Kathmandu und Bhakthapur sowie in Nepals bekanntester Trekking-Station Pokhara.   Jetzt aber geht es zielsicher in Richtung Halbmarathon Heidelberg. Die Pasta-Praty startet am 5.4.14 um 17 Uhr. Der Start ist dann am Sonntag, den 6.4.14 ab 9:15 Uhr (für den Startblock 1) in der Friedrich-Ebert-Anlage. Die Startblöcke 2-4 starten dann jeweils 5 Minuten später - unser Startblock ist der letzte. Drückt uns die Daumen, daß alles bis ins Ziel klappt. Der nächste Lauf ist dann gleich die Woche drauf in Schwetzingen – 10 km – Spargellauf – ist nicht unbedingt meine Strecke, da es mir hierbei doch an Schnelligkeit fehlt – aber Spaß macht es auf jeden Fall! Also - Lauf wenn du kannst, geh wenn du mußt, aber komm ins Ziel!! Bis bald – wir werden für Euch weiter berichten -
Eure Barbara und Arno
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Eintrag 22.2.2014

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Jetzt geht es doch sehr zügig in der Zeit voran. Bis New York sind es jetzt noch circa 8 Monate. Angemeldet sind wir jetzt schon für den Halbmarathon in Heidelberg (unsere Lieblingsstrecke!!) und für den Spargellauf in Schwetzingen (10 km). Diese Woche sind wir auch zum ersten Mal nach 6 Jahren wieder den Einstieg in Heidelberg gelaufen. 10 km - gestartet am Wehrsteg, die Uferstrasse den Neckar entlang Richtung Neckarwiese. – dann (eingebogen in die Strecke des Halbmarathon) Quinkestrasse rauf, am Friedhof vorbei, Blumenthalstrasse rüber und die Werderstrasse wieder runter bis zur Uferstrasse. Dann unter der Brücke durch  hoch zum steilen Anstieg der Albert-Überle-Strasse bis oben zur Schranke beim Philosophenweg. Steiler Anstieg!! Ich spüre heute noch deutlich die Muskeln meiner Beine!! Dann sind wir aber zur Belohnung die Albert-Überle-Strasse wieder runtergelaufen und am Neckar entlang zurück zum Wehrsteg. Am Besten gefällt mir beim Lauf in Heidelberg, daß man für jeden steilen Anstieg mit einem tollen Lauf bergab belohnt wird – aber auch dieses Bergablaufen will trainiert sein. Es gab mal in Innsbruck (zwischen 2004 und 2007) den Marathon vom Brenner runter bis Innsbruck – wir sind damals 2mal den Halbmarathon von Matrei nach Innsbruck gelaufen. Immer bergab – diese Art von Muskel- und Gelenkbelastung ist eine ganz besondere Herausforderung. Meldet Euch mal, wenn Ihr auch plant in Heidelberg oder Schwetzingen zu laufen – vielleicht sehen wir uns ja – würde uns sehr freuen.
Ihr erkennt uns an unseren neuen Laufshirts – siehe Foto.
Liebe Grüße - Barbara
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Eintrag 6.1.2014

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Hurra, wir sind gestern in Sa Coma angekommen. Unser täglicher Trainingslauf ist jetzt ca 10 km lang und dauert ca 70 Minuten. Wir laufen noch immer nach unserem altbewährten Prinzip: zusammen laufen wir los und eine kurze Strecke gemeinsam – dann läuft jeder sein eigenes Tempo (Arno natürlich viel schneller als ich) – wir treffen uns einmal unterwegs (wobei Arno ein Stück der Strecke wieder zurückläuft) und am Ende des ersten Teils - hierbei läuft Arno wieder ein Stück auf mich zu und mit mir zusammen dann wieder ein Stück bis zum Wendepunkt der Strecke. Zurück laufen wir dann wieder getrennt und verfahren auf dem Heimweg genauso wie auf dem ersten Teil der Strecke. So kommen wir wieder zusammen am Ende der Laufstrecke an und Arno kann schneller und weiter laufen als ich. Die Laufstrecke beinhaltet viele verschiedene Untergründe: lockerer Sand, felsiger Untergrund, Geröll- und sandige Wege. Es geht viel bergauf und bergab – dabei sind kurze knackige Steigungen und lange gleichmäßige Anstiege – sowie natürlich das Ganze auch im umgekehrten Verlauf nämlich kurze und lange Gefällestrecken. Wir laufen am Meer entlang und durch rauschende dichte Pinienwälder. Es gibt tolle Ausblicke aufs Meer –  man sieht die Brandung an die Felsen schlagen und die Gischt hoch aufspritzen. Wenn wir dann übermorgen wieder nach Hause fliegen sind wir 12mal bei wunderbaren Bedingungen und tollem Wetter gelaufen und es hat richtig viel Spaß gemacht. Wir nehmen die frühlingshaften Eindrücke gerne mit nach Hause und werden wohl noch länger daran denken, wenn wir wieder in Kälte und Dunkelheit – oder auf dem Laufband – trainieren. Wir melden uns dann wieder aus Schwetzingen bei Euch mit Neuigkeiten rund ums Laufprojekt – wenn Ihr Euch mal melden wollt – wir würden uns freuen.

Eintrag 30.12.2013

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Unser ‚Trainingslager’ in Cala Millor auf Mallorca läuft prima! Wir laufen jeden Tag am Nachmittag und verlängern die Strecke auch jeden Tag etwas mehr. Zurzeit sind es ca. 8 Kilometer teilweise mittelschwere Berg-Trailstrecke. Tolles Trainingsgelände für unseren ersten geplanten Halbmarathon in Heidelberg im April! Zuerst an der Strandpromenade entlang, dann über den Sandstrand an den Dünen entlang, dann ein kurzes ebenes Stück mit Trailcharakter, leichter Anstieg, kurzes ebenes Stück, langgezogener mittlerer Anstieg gefolgt von einem mittleren steilen Anstieg – dann sind wir auf der Höhe des Castellos auf der Halbinsel Punta de n’Amer. (Die Halbinsel Punta de n'Amer liegt im Osten Mallorcas zwischen Cala Millor und Sa Coma und stellt eine natürliche Grenze zwischen den beiden Orten dar. Die Halbinsel misst knapp 200 ha und wurde 1985 zum Naturschutzgebiet erklärt; seitdem herrscht dort ein Bauverbot. Punta de n'Amer ist heute der einzige unbebaute Küstenabschnitt in diesem Gebiet.) Wir laufen dann weiter Richtung Sa Coma. Zunächst kurz bergab, dann 4 Teilstücke immer abwechselnd eben und bergab. Leider werden diese letzten Teilstücke, die eben noch bergab gingen, beim Rückweg zu mehr oder weniger steilen Anstiegen. Jedenfalls verlängern wir hier die Strecke immer weiter. Sobald wir in Sa Coma ankommen werde ich Euch weiter berichten. Bis dahin wünschen wir Euch allen einen GUTEN RUTSCH und einen tollen Start für 2014. Also dann bis zum nächsten Jahr – wir haben tolle Überraschungen für Euch im Januar!!

Eintrag 22.12.2013

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Wir sind jetzt angemeldet!!! Am Sonntag, den 2. November 2014 starten wir beim New York – Marathon!! Unser Training hat ja in der Vorweihnachtszeit wegen der vielen Arbeit sehr gelitten. Mehr als 1-2 Laufeinheiten waren nicht möglich – aber das ist uns ja aus einigen vorherigen (allerdings schon weit zurückliegenden) Trainigsjahren wohl bekannt und somit nichts neues. Am Sonntag starten wir wieder mit regelmäßigem Training. Es geht los mit langsamen Einlaufen am Sonntag und Montag. Dann fliegen wir am 25.12. nach Mallorca und werden Euch von dort über den Fortgang des Trainings berichten – jetzt gibt es ja keine Ausreden mehr. Folgende Halbmarathons sind für 2014 eingeplant: 6.4. in Heidelberg, 31.5. in Mannheim, 29.6. in Stuttgart, 2.8. auf Islay und 21.9. in Karlsruhe.
Wer nicht lernt langsam zu laufen, der wird nie schnell sein– Herbert Steffny
... also ... bis bald ... schönes Weihnachtsfest ... und KEEP ON RUNNING


Eintrag 05.11.2013

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So, jetzt sind es tatsächlich nur noch 362 Tage bis wir in New York laufen werden. Am Sonntag haben wir uns den N.Y.-Marathon im Fernsehen angeschaut und waren tatsächlich schon voller Vorfreude auf nächstes Jahr. Zurzeit ist das erste minimale Grundlagenfundament gelegt und wir bauen das Training weiter in kleinen Schritten aus. Wir versuchen immer einen Lauf pro Woche draußen zu laufen – manchmal auch im Dunkeln – daran müssen wir uns erst mal wieder gewöhnen ... J. Zum Ende des Monats werden wir von drei auf vier Trainingseinheiten umsteigen. Wir werden weiter berichten wie es uns ergeht  – es wird ja bald auch mehr Interessantes passieren. Der erste geplante Halbmarathon auf unserer Lieblingsstrecke in Heidelberg ist ja dann am 6. April nächstes Jahr. Zur Vorbereitung darauf werden wir in unserem Urlaub auf Mallorca zur Jahreswende schon mal Berg-und-Tal-Läufe einplanen und ab Mitte Januar werden wir versuchen 1mal pro Woche in Heidelberg immer verschiedene Teilstrecken des Halbmarathons zu laufen. Wir sind ja schon 5mal den HD-Halbmarathon gelaufen – da letzte Mal allerdings 2008. Daher wissen wir aus Erfahrung (oder glauben uns noch erinnern zu können J), daß das ‚Bergtraining’ am Anfang eine ganz schöne Schinderei ist. Während man sich bergauf quält ist der ‚Laufspaß’ ganz weit weg.  Aber nach den Trainingseinheiten ist man dann (meist) sehr zufrieden mit sich selbst. Es sei denn, ein Training läuft mal überhaupt nicht so, wie man es sich vorgestellt hat – aber das gehört auch dazu und man vergißt es dann (hoffentlich) möglichst schnell wieder. Meist klappt es dann beim Trainingslauf in der Woche danach besser und man gewöhnt sich so nach-und-nach langsam an die langgezogenen Anstiege und auch an die Gefälle-Strecken des Heidelberger Halbmarathons. ... Na ja, mal sehen ... J ... mentales Training gehört ja auch dazu ... J ... wir werden weiter berichten ...
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Eintrag 13.9.2013

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Schön, daß Ihr wieder bei uns mitlest. Unser Projekt läuft jetzt schon 4 Monate. Inzwischen können wir auch wieder eine kleine Steigerung bei unserem Grundlagen-Ausdauertraining vermelden. Wir laufen jetzt regelmäßig 3mal die Woche 1 Stunde auf dem Laufband. Ich bin allerdings bis letzten Sonntag noch gewalkt – aber seit gestern ’läuft’s’ wieder. Ich freue mich denn walken ist einfach nicht meins. Viel Unterschied bei der Länge der Strecke ist allerdings im Moment noch nicht drin – ich darf noch nicht schnell laufen um die von der Gürtelrose noch ziemlich gereizten Nerven nicht zu stark zu beeinflussen. Bei einer Stunde gewalkt waren es 6 km und bei einer Stunde im leichten Trab 6,6 km. Arno läuft in einer Stunde zurzeit 9km – sonntags hängt er noch 20 Minuten rudern mit der Rudermaschine dran – das kann ich zurzeit noch nicht aber es wird schon Schritt-für-Schritt besser und ich bin sehr froh, daß es bestimmt bald vollständig überstanden ist. Dann können wir auch wieder draußen laufen – das geht zurzeit noch nicht wieder, weil ich ja nie genau weiß, wie das Training läuft – eventuell muß ich ja nach kurzer Zeit aufhören. Ich bin aber zuversichtlich, daß wir nächste Woche auch wieder im Wald laufen können – allerdings wird es ja dann bald wieder noch früher dunkel … mal sehen wie’s weitergeht … wir melden uns wieder … bis bald ... und ein kleiner Tipp: ... einfach loslaufen ... dann ’läuft’s’ ...
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Eintrag 29.8.2013

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Hallo, da sind wir wieder. Allerdings gibt’s eine negative Nachricht. Mich hat’s diesmal etwas härter erwischt – wohl durch eine Lücke in meinem Immunsystem und einen kurzen Kontakt mit einem Windpocken-Kind habe ich mir eine Gürtelrose eingefangen. Ist nun schon 12 Tage her und es wird langsam wieder besser. Die erste Woche habe ich nicht trainiert wegen der Medikamenteneinnahme (Virostatikum). Jetzt – seit Sonntag nehme ich ’nur’ noch die Schmerzmittel wegen der neuralgischen Schmerzen – begleite ich Arno wieder zum Laufbandtraining. Allerdings walke ich nur auf dem Laufband. Das tut mir gut, lockert und entspannt. Beim nächsten Bericht gibt’s dann bestimmt wieder interessantere Dinge zu berichten. Der ein oder andere Krankheitsbericht wird wahrscheinlich bis nächstes Jahr doch hin und wieder mal vorkommen – hoffentlich nicht allzu oft. Drückt mir die Daumen, daß die Genesung weiterhin so gut verläuft. Vielleicht sehen wir uns ja mal – eventuell beim Fitness-Kochkurs am 26.10.13 um 11 Uhr – Fans mit Facebook-Likes erhalten übrigends 15 Euro Rabatt.

Eintrag 12.8.2013

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Hallo, wir melden uns wieder mal bei Euch. Wir trainieren jetzt schon 3 Monate 3mal wöchentlich und es gibt Fortschritte zu vermelden. Wir fühlen uns fitter und können unsere täglichen Anforderungen mit mehr Schwung erledigen – es stellt sich einfach ein schönes, zufriedenes Gefühl ein. Gleichzeitig spürt man auch, daß man noch mehr leisten kann und freut sich dann doch immer schon darauf im Training mal zu probieren wie gut es schon läuft. Hier ist dann auch deutlich der Unterschied zwischen Arno und mir zu sehen J - ich laufe zurzeit beim 45 Minuten dauernden langsamen DL (Dauerlauf) 5 km auf dem Laufband bei 6,2 (Start) bis hoch zu 7,5 mit Abschluß bei 2 min auf 10. Arno hingegen läuft in den 45 min  6,7 km – Start bei 8,5 bis hoch zu 10,5 mit Abschluß bei 11 - ist schon jetzt wieder ein deutlicher Unterschied! - aber ich bin daran ja schon gewöhnt.  Beim Lauf im Gelände laufen wir immer eine erste kurze Strecke zusammen, Arno läuft dann in seinem Lauftempo bis zu einem vorher festgelegten Punkt, um dann wieder zu mir zurück zu laufen. Dies führen wir dann über die ganze Strecke 3 bis 4 mal durch, sodaß jeder seine eigene Geschwindigkeit laufen kann. Zum Abschluß gehen wir dann noch eine Reststrecke zusammen nach Hause. Klappt prima und ist für beide effektiv – solltet Ihr eventuell auch mal ausprobieren wenn Ihr mit Eurem Partner oder Freund/in lauft und verschiedene Grundgeschwindigkeiten habt. Einmal in der Woche führen wir im Anschluß an den langsamen Lauf noch ein Training an der Rudermaschine durch – zurzeit erst 15 Minuten, aber wir steigern uns J. Das Rudertraining ist die perfekte Kombination zwischen Ausdauer- und Krafttraining und es macht Spaß! Durch die Regelmäßigkeit des Trainings (zurzeit Dienstag, Donnerstag und Sonntag) kann des Training sehr gut in den Alltag integriert werden und  es fällt einem nach einiger Zeit auch nicht mehr schwer einfach loszugehen und beim Laufen zu entspannen anstatt auf der Couch. Also, rafft Euch auf – fangt einfach an – es lohnt sich! Bis zum nächsten Mal ein kleiner Motivationsschub von Tom Buhrow, WDR Intendant:
"Wenn ich es morgens schaffte, trotz Dunkelheit, trotz Stress mit der Frau, weil der Wecker so früh klingelte, diesen Schweinehund zu überwinden und schließlich draußen vor der Haustüre stand und langsam lostrabte, dann dachte ich mir: »Wer im Leben, wer auf Gottes schöner Erde, will mich aufhalten? Egal was ich mir vornehme«. Die Hauptgeschichte bei meinem ersten Marathontraining war, dass ich merkte, wie sich meine charakterlichen Eigenschaften entwickelten."
Liebe Grüße, bis bald – und freut Euch auf das nächste Training – wir freuen uns, wenn Ihr uns auf facebook Euer ’gefällt mir’
C 5CUsers5Cbarbara5CAppData5CLocal5CTemp5Cmsohtml15C015Cclip image002 schickt und Euch eventuell auch mal persönlich meldet … wäre toll!. J

Eintrag 27.7.2013

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Letzte Woche hat uns beide eine leichte ’Sommergrippe’ erwischt – Halschmerzen, Husten und Schnupfen – und wir haben deshalb eine Woche Pause einlegen müssen. Dem Körper wird jetzt wohl langsam klar, daß eine regelmäßige Traingsleistung von ihm gewünscht wird. Dies bedeutet - auch in Bezug auf die Nahrungsumstellung - eine Veränderung in vielen Körperprozessen. Der Körper wird mehr gefordert und das Immunsystem hat dann wohl mal kurz eine klitzekleine Auszeit genommen – schon war die Erkältung da. Aber seit Anfang dieser Woche läuft es jetzt wieder gut mit dem regelmäßigen Training. Wer von Euch mehr über die Ernährung beim Sport – speziell natürlich auch beim Laufen wissen möchte, kann ja mal in Erwägung ziehen an unserem neuen Kochkurs ’Fitnessküche für (Marathon)läufer’ teilzunehmen. Erster Termin ist für den 26.10.13 buchbar. Wir freuen uns, von Euch zu hören ... JJ

Eintrag 14.7.213

Bisher läuft es zwar teilweise gefühlt noch schleppend aber doch – für die lange Zeit der ’Laufabstinenz’ – überraschend konstant und problemlos. Es kostet zwar immer noch viel eigenen Antrieb und auch Überwindung anstatt relaxt auf der Coach zu liegen, zum Entspannen zum Laufen zu gehen, aber der Körper – und sei er noch so alt J– gewöhnt sich doch wieder relativ schnell daran ... und man fühlt sich einfach besser ... J J.

Unsere Sommer-Haus-Laufstrecke führt den Dünenpfad (Hirschacker/Dossenwald) an der Landstrasse L597 Richtung Friedrichsfeld entlang. Am höchsten Punkt Mannheims vorbei und im Moment bis zur Schutzhütte am großen Brunnenfeld und zurück. Diese Strecke verlängern wir dann in zwei Schritten noch bis zur Mannheimer Rennbahn.
Für die Einheiten Laufband / Rudergerät / Krafttraining haben wir es ja nicht weit. Der Wellness und Fitnesspark Pfitzenmeier liegt ja direkt bei uns ums Eck. Wir sind schon seit der Eröffnung Mitglied und freuen uns auch manchmal darüber zuerst einen Traininglauf im Freien durchführen zu können und gleich anschließend noch Muskelaufbau-Training im Pfitzenmeier machen zu können. Außerdem lässt es sich nach dem Training noch wunderbar in der großen Sauna-Landschaft entspannen.


Tschüß – bis demnächst – und meldet Euch mal, wenn Ihr mögt.

1.Eintrag - 2.7.2013

Nach dem Trainingslauf Nach dem Trainingslauf
Barbara und ich haben ein großes privates Lauf-Projekt vor und wir werden hier in regelmäßigen Abständen unsere Fortschritte – und  natürlich auch Rückschläge – veröffentlichen - um anderen Mut zu machen ähnliche Projekte anzugehen, durchzuhalten und eventuell sich auch mit uns auszutauschen.
Im Jahr 2000 hatten wir angefangen regelmäßige Lauftrainings durchzuführen und auch an vielen Halbmarathons und Marathons teilzunehmen.
Barbara ist im Dezember 2004 50 Jahre alt geworden und wollte damals schon – als Geburtstagsgeschenk – zusammen mit mir beim New York–Marathon mitlaufen. Wir hatten aber 2004 auch angefangen unsere Kochschule zu etablieren und dieses Projekt ist sehr schnell und stetig gewachsen und hat uns den Raum genommen weiterhin regelmäßig zu trainieren. Aus dem Vorhaben New York ist leider nichts geworden.

Die Kochschule mit all Ihren Bereichen ist ständig weiter gewachsen. Aus einer Küche wurden zwei, der Grillplatz kam hinzu und zuletzt dann noch eine dritte Küche.
Aus anfänglich 4 Kochkursen, 3 Wein-Seminaren und einem Whisky-Tasting wurden im Laufe der Zeit über 55 verschiedene Kurse, Seminare und Tastings.
Am Anfang haben Barbara und ich alles allein geplant und auch durchgeführt – heute sind wir ein Team von über 30 Mitarbeitern die alle, egal ob hinter den Kulissen oder als Kursleiter/in, zum Gelingen der verschiedensten Events beitragen und unseren Erfolg mittragen – hierfür bedanken wir uns an dieser Stelle von ganzem Herzen!


Im Jahr 2005 sind wir dann unseren letzten Marathon in Frankfurt gelaufen und 2008 auch unseren letzten Halbmarathon in Heidelberg. Diesen schon mit einem großen Trainingsrückstand und einer sehr schlechten Zeit. Dann kam die Phase ohne jeglichenTrainings und der jahrelangen 7-Tage-Arbeitswoche und hiermit verbunden war das regelmäßige Zulegen an Gewicht.


Das soll jetzt anders werden!
Wir haben Mitte Mai 2013 angefangen für den New-York-Marathon im November 2014 zu trainieren. Also haben wir eineinhalb Jahre Zeit damit Barbara Ihr Geburtstagsgeschenk 10 Jahre verspätet doch noch bekommt.
Die ersten 5 kg sind geschmolzen und die Trainingsläufe können jetzt auch schon mal über 10 km gehen. Wir trainieren 2 bis 3 mal in der Woche – Ausdauertraining kombiniert mit Krafttraining. Es fällt uns alles noch sehr schwer. Nicht nur das regelmäßige Training auch das ‚Loslassen’ in der Kochschule ist oft nicht ganz einfach.


Als ersten Halbmarathon peilen wir den Halbmarathon am  6. April 2014 auf unserer Lieblingsstrecke in Heidelberg an. Ihr dürft mit uns zusammen gespannt darauf sein, wie sich alles entwickeln wird!
barbara's wine-yards
Eichenweg 11
68723 Schwetzingen
Entfernung nach:
Mannheim 12 km
Heidelberg 10 km
Tel  06202/924136 oder 06202/924138
eMail: info@bw-y.de

Öffnungszeiten:
Do. und Fr.  15 - 18:30
Sa: 10 - 14 Uhr
Whiskyberatung Do + Fr ab 17 Uhr und
Samstags 10 - 14 Uhr
Saisonal und aktuell geänderte Öffnungszeiten finden Sie auf der Startseite

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