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Fetzer

Fetzer Vineyards
Fetzer Vineyards - das ökologische Weingut

Das Weingut Fetzer Vineyards befindet sich im Mendocino County, im Norden von Kalifornien, und wurde 1958 von dem Forstwirt Barney Fetzer gegründet. 300 Hektar Land sollten ihm eine gute Grundlage für die Forstwirtschaft geben. Einige Weinbergsparzellen waren ebenfalls dabei. Diese weckten seine Leidenschaft für den Weinbau. In den 60er Jahren stellte er den Weinbau verstärkt in den Vordergrund und baute mit seinen beiden Söhnen John und Jim einen kleinen Weinkeller. Schon bald füllten sie 2000 Flaschen ab. Mit ihren Kreszenzen überzeugten sie zunächst nur einen kleinen Kundenkreis, der sich jedoch stetig erweiterte. Mit steigender Nachfrage investierte Barney Fetzer in Rebflächen, Keller- und Lagergebäude. Seine 11 Kinder halfen ihm tatkräftig bei der Umsetzung seiner Projekte. Es war ihm ausgesprochen wichtig, exzellentes Rohmaterial für seine Weine zu ernten. Dabei konzentrierte er sich als einer der ersten Winzer in Kalifornien auf den biologisch-dynamischen Anbau. Er verzichtete unter anderem auf den Einsatz von künstlichen Düngemitteln, Insektiziden und Herbiziden. Auf dem aufstrebenden Weingut Fetzer war man überzeugt, mit diesem Anbau bessere Qualitäten zu günstigeren Preisen erzielen zu können. Im Jahre 1976 war aus dem urspünglichen Hobby-Weingut ein erfolgreiches Unternehmen geworden. Von ihrem Erfolg bestärkt kaufte die Familie Fetzer nach und nach weitere Weingüter, zum Beispiel die Sundial Ranch, eine Farm im Redwood Valley und eine im Valley Oaks. Heute besteht Fetzer Vineyards aus fünf Weingütern. Barney beabsichtigte nicht nur, seinen Traubenbedarf weitgehend selbst zu decken, es war ihm darüber hinaus auch wichtig, sich einen Namen als Weißweinproduzent zu machen. So nahm er schon frühzeitig umfangreiche Anpflanzungen von Weißweintrauben vor. Offensichtlich schien er einen siebten Sinn für den Weißweinboom der 80er Jahre gehabt zu haben. Mit seinen ehrgeizigen Projekten holte er sich fachliche Unterstützung aus der Weinwelt. So konnte er den talentierten Önologen Paul Dolan für sich gewinnen, dem es innerhalb kürzester Zeit gelang, Weine zu erzeugen, die den Charakter der Traube widerspiegelten. Moderne Kelteranlagen im Redwood Valley und Valley Oaks wurden errichtet. Im Redwood Valley entschied sich das Team für ein neues Maischedrucksystem, das im Freien installiert wurde, um die frisch geernteten Trauben möglichst schnell verarbeiten zu können und im Wein eine möglichst hohe Aromenvielfalt einzufangen. Der Experimentierfreude des Teams, das mit Phil Hurst um einen weiteren erstklassigen Önologen erweitert wurde, stand nichts im Wege. Die bio-dynamischen Anbaumethoden gelangen mit zunehmender Technik und Computereinsatz jedoch nicht ins Hintertreffen. Selbst der Trester wird als natürlicher Dünger in den Weinbergen verwendet. Versuchs-Weinberge für Experimente im Rebanbau, Rebschnitt, in der Klon- und Unterlagenselektion sind immer noch fester Bestandteil des Weingutes. Die Weine werden in einem 5000 Quadratmeter großen, unterirdischen Faßkeller gelagert, in dem sie bei konstanter Temperatur und Feuchtigkeit reifen können. Die erste Reserve-Kollektion, die Paul Dolan 1990 vorstellte, verdiente sich internationale Anerkennung. Seit Mitte der 80er Jahre arbeitet das Team verstärkt bio-dynamisch. Fetzer Vineyards war nicht nur das erste kalifornische Weingut, das eine Vorreiterrolle im ökologischen Anbau einnahm, hier werden heute knapp 600 Hektar Rebfläche ökologisch bewirtschaftet. Der Erfolg der Kollektionen des Weingutes bekräftigt einmal mehr, daß sich das Team auf dem rechten Weg der Weinbereitung befindet. Die Kollektion „Bonterra“ bringt mit ihrer Namensgebung „Gute Erde“ die naturnahe Herstellung deutlich zum Ausdruck. Durch den ökologischen Anbau bleiben auch die natürlichen Hefen für den Gärungsprozeß erhalten, welche dem Bukett des Weines zugute kommen.


Fetzer Karte Fetzer Northcoast Fetzer Central Coast